DAV Sektion Achensee e.V.
Gruppen, Touren
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© 2011 DAV Sektion Achensee e.V.

Climbing Geckos

 

Familienwochenende ohne Familien

Am Samstag den 17.09. begann unsere – Bine & Jo - erste Hüttenbetreuung. Schon beim Aufstieg haben uns unsere ersten Gäste überholt, denn alle wollten das schöne Wetter nutzen, bevor die angesagten Gewitter aufzogen. Doch das Wetter hat bis abends gehalten, genauso wie der Durst der Hüttenbesucher. Der Sonntag war das genaue Gegenteil…Regen, Regen, Regen,…also auch keine Chance trocken nach Hause zu kommen. So sehr wir es am Samstag bedauert haben, dass die meisten Familien auf Grund anderer Termine nicht am Familienwochenende teilnehmen konnten, so sehr waren wir angesichts des Wetters am Sonntag froh, das Familienwochenende abgesagt zu haben. Für das nächste  Familienwochenende werden wir wohl wieder einen früheren Termin einplanen.
So hoffen wir auf das nächste Jahr: tolles Wetter und wieder viele Familien ohne Terminprobleme.

Vielleicht teilt Ihr mir  bis Jahresende für unsere Planung 2012 mit, ob Ihr lieber im Frühjahr oder Herbst gehen möchtet.

Und es wären auch „größere Kinder“ gerne gesehen!!

Sabine

Bochumer Hütte

80-jähriges Vereinsjubiläum - Bochumer Hütte

Ein im wahrsten Sinne abwechslungsreiches Wochenende -
Regen, Schnee, Nebel und zuletzt dann Sonne, die die verschneiten Bergspitzen erst richtig zur Geltung brachte.
Eine gemütliche Hütte mit netten Hüttenwirten, leckerem Essen und süffigem Wein, Spiele, nette bayrische G´schichtl - alles inbegriffen.
Alles in allem: rundum gelungen!

Mädelstour Zahmer und Wilder Kaiser

     
Herrliche Wanderung von der Voderkaiserfeldenhütte zum Stripsenjochhaus. Der Abstieg führte über Hinterbärenbad ins Kaisertal.

Hütten Einweisungswochenende

Das erste Hütten Einweisungswochenende liegt hinter uns. Zwischen ergiebigen Regenschauern versuchten wir die Seewaldhütte trocken zu erreichen. Petrus hatte einsehen mit uns, so dass die Einweisung auf der Terrasse bei herrlichstem Sonnenschein erfolgen konnte. Anwesend waren:

Fini und Erwin, Manu und Rudi, Thomas und Christian, Sabine und Jo, Claudia und Robert

Zunächst erklärte Jo auf Basis des „Leitfaden Seewaldhütte“ nochmals die wichtigsten Eckpunkte für die Bewirtschaftung. Danach hat Erwin in einem Rundgang durch die Hütte nochmals alle wichtigen  Details gezeigt, und ein paar nützliche Tipps gegeben.

Die Arbeitstour (25./26.Juni) bietet nochmals eine Gelegenheit Details der Hütte kennen zu lernen und etwaige Fragen zu klären.


Radltour um den Chiemsee

Bei strahlendem Aprilwetter war unsere kleine Gruppe fast allein unterwegs, auf dem herrlichen Radweg um den Chiemsee wechseln sich immer wieder das Bergpanorama und der Seeblick ab.


Schneeschuhtour auf den Breitenstein

Als Schnuppertour hatte Stefan den Breitenstein ausgewählt, um mit uns "Anfängern" eine erste Bergtour mit Schneeschuhen zu machen.
Nach einer kleinen Einweisung - ja man kann mit Schneeschuhen auch rückwärts gehen - und der Kontrolle der Lawinen-Piepser ging es über Wiesen und durch Wald in Richtung Gipfel. Auch wenn es nicht immer so aussah, so haben doch alle den Gipfel erreicht, doch zur stärkenden Brotzeit, haben wir uns recht schnell wieder etwas weiter unten einen geschützten Platz gesucht.
Wieder zurück am Ausgangspunkt haben wir uns natürlich noch ein Stück Kuchen im Winklstüberl gegönnt. Joachim

Climbing Geckos: Jugendtour 2010 nach Imst

Pfingsten 2010 wollten wir (Susi, Alex, Julia, Nicki) mit Christian nach Imst zum Klettern fahren. Schnell war klar, dass ein Hotel für unser Schülerbudget nicht in Frage kommt. Also fuhren wir mit Sack und Pack, was halt grad so in zwei Autos reinpasst, auf einen Campingplatz nach Imst. Als „alte“ Achenseer müssten wir ja eigentlich wissen wie man ein Zelt aufbaut, aber irgendein Hirni hat das ganze Zeltgestänge einfach in die Verpackung geschmissen! Wer das wohl war? So verzögerte sich die erste Klettertour doch um gut 2 Stunden, sehr zur Belustigung von Christian und den anderen Campingplatzbesuchern, weil wir es einfach nicht auf die Reihe gebracht haben, das Zelt gerade aufzustellen. Trotzdem ging es dann doch irgendwann los an unsere erste Kletterwand. Nicki und Susi brauchten noch mal länger bis sie anfangen konnten zu klettern, weil die beiden erst mal stundenlang diskutierten, wer vor steigt. Nicki zeigte bei all ihren Klettertouren vollen Körpereinsatz, was viele blaue Flecken und abgeschürfte Knie zur Folge hatte. Jugendtour 2010 Imst Christian zeigte uns dann – mit nacktem Oberkörper und trotz 30 Jahre Altersunterschied – wie man die Touren ohne “Verfärbungen der Extremitäten“ hinkriegt. Abends am Campingplatz war aber nichts mit faul rumliegen. Mit Federball und Volleyball spielen (oder besser gesagt dem Ball hinterher- laufen und holen) powerten wir uns dann noch so richtig aus. Auch bei schlechtem Wetter hat- te Christian immer super Ideen. Dank seiner Connections konnten wir in die Kletterhalle, die eigentlich geschlossen hatte, gehen. Neben vielen Kletterouten standen auch noch zwei Klettersteige (Stuiben Fall und Lehner Wasserfall) auf dem Programm. Christian war bestimmt heilfroh, als er uns nach einer Woche wieder gesund zu hause abgeben konnte. Nicki fragt sich nach jedem Kletterurlaub: „Warum tue ich mir das eigentlich immer wieder an.“ Jule und Alex

Vatertagstour

Anhaltender Regen und täglich eine Vertröstung auf bevorstehende Wetterbesserung im Radio. Nachdem ich mich telefonisch am Vorabend beim Robert über die Durchführung der Va- tertagstour vergewissert hatte, starteten Martin und ich in aller Feiertagsfrühe in Richtung Berge. Die Fahrt verlief wohl wegen des nicht beson- ders einladenden Wetters gut, so dass wir bereits nach etwa eineinviertel Stunden als erste gegen dreiviertel zehn in Hinterriß am vereinbarten Parkplatz beim Ortsschild ankamen. Nach und nach trafen die anderen Teilnehmer ein, es wurde geratscht und Gaudi gemacht, und während sich alle für die Bergwanderung herrichteten und Kochutensilien, Weißw ürste, Vatertagstour am 13. Mai 2010 Semmeln & Brezen, zwei Fässchen Bier und andere Getränke auf einzelne kräftige Träger verteilt wurden, besserte sich die bisher trüb – graue Wolkenstimmung. Stellenweise blauer Himmel und sonnige Abschnitte ließen einen schönen Tag erwarten. Vor dem Karwendel – Informationszentrum, das sich wie ein riesiger Kalksteinquader aus dem Hang schiebt, folgten wir bergwärts einem schmalen Weg. Etwas oberhalb des Ortes, vorbei an gelagerten Rohren und anderem Baumaterial, bogen wir auf eine Forststraße ein, die in gemächlicher Steigung in lichtem Nadelwald bergwärts ins Rohntal führt. Unterhalb der Straße, in Sichtweite, rauschte der Rohntalbach, wurde nach einem Stück Weges überquert, um zeitweise abseits des weiterführenden Wanderwegs im Wald zu verschwin- den. Zwischen Bäumen, oberhalb einer Kuppe, tauchten nach einiger Zeit die dunklen Dächer der hingeduckten Rohntalalmen auf und nährten die Hoffnung auf baldige Brotzeit, zumal wir sicher schon eine Stunde unterwegs waren und sich Hunger bemerkbar machte. Unser Ziel lag aber noch etwas entfernt. Nach einer weiteren Strecke trat die Gruppe aus dem Wald heraus auf Bergwiesen mit einzelnen verstreuten Bäumen vor einer Bergkulisse, eine Landschaft, die an den Ahornboden erinnerte. Der Rohntalbach, nun in die Wiesen eingetieft und eher ein trocke- ner Graben als ein Wasserlauf, verbreiterte sich zu einer großen Schotterfläche, und da, wo vor dem wieder beginnenden Wald von links aus den herangerückten Felsklüften ein weiterer Bach einmündete, erwählten wir uns den Platz für die Vatertagsbrotzeit. Zwei Camping – Gaskocher waren in Stellung gebracht, rasch wurde Wasser von einem nahegelegenen Wasserfall geholt, und schon konnten die ersten Würste heiß gemacht werden. Inzwischen ließen wir Großen uns das Bier und die Kinder Apfelschorle oder Saft schmecken. Dabei konnte uns die wieder bedroh- lich nach Regen ausschauende Wolkendecke nicht beängstigen, vielmehr begann nach dem Essen der Großteil der Leute mit der Erkundung des klei- nen Seitenbachs. Über mehrere Stufen mit viel Geröll, Felsen und Altholz er- reichten wir nach wenigen Minuten den Oberlauf. Dort lud abgelagertes Material vor allem die Kinder ein, mit Sperren und Dämmen das Wasser aufzustauen, zumal irgendwer einen vergessenen Spaten in der näheren Umgebung gefunden hatte. Bei weiteren Erkundungen in den nahen Felsen fand Gerhard zwischen Steinen einen ausgebleichten Gemsenschädel, nur mit Oberkiefer und dem typischen Gehörn, von dem ein Horn sich schon vom Knochen abziehen ließ. Bilder von Burschen aus der Jachenau und von Tirol tauchten auf, die hier mit rußgeschwärzten Gesichtern der Wilderei nachgegangen sind und dem königlich bayrischen Ober- förster Max Thoma und seinen Jagd- gehilfen das Leben schwer gemacht haben, und herüben wie drüben hat von manchem sein Blut den Boden rot gefärbt. Wie die Gams umgekommen ist, ist unbekannt. Jedenfalls inspirierte die- ser Fund einige zu „Land – Art“ –Creationen, und diese Creationen wurden am Brotzeitplatz fortgesetzt, als im Schotterfeld des Rohntalbaches Stein – und Gemsenmänner aufgebaut wurden (als Dank an den Wettergott, der bisher seinen Regen zurückgehalten hat?). Zum Schluss durfte Martin beide mittlerweile vom Knochen gelösten Hörner als besondere Trophäe mit nach Hause nehmen. Der Rückweg gestaltete sich relativ flott, da das leichte Tröpfeln beim Abmarsch sich zum handfesten Regen steigerte. Gegen 15 Uhr wieder zurück am Parkplatz löste sich die Gruppe auf. Doch in Erinnerung an eine nicht alltä gliche Wanderung in eine interessante Gebirgslandschaft wird garantiert einer wieder einmal hierher zurückkommen! Zum Gelingen dieser Vatertagstour haben beigetragen: Alex, Christian, Claudia, Eva, Franzi, Gerhard, Isabella, Joachim, Julia, Kathrin, Marille, Martin, Martina, Maxi, Robert, Sabine, Selina, Stefan, Susi, Ursel, Willi. Weitere Lektüre dazu: Ludwig Thoma: „Schneehendlpfeifen“, mit weiteren Erzählungen erschienen im Piper Verlag München, 1983 G. Grundmann, H. Scholz: Kieselsteine im Alpenvorland Chr. Weise Verlag München, 2005 Kompass – Wanderkarte 1:50 000: „Karwendel – Gebirge“ ( Nummer 26) Willi

Damentour auf das Pürschlinghaus

Prolog: Fährt man nach Oberam- mergau macht man sich besser vorher schlau ob der Kolbenlift auch fährt - weil man sonst ziemlich dumm dasteht. So geschehen bei der Damentour 2010 mit den Teilnehmerinnen Anni, Erni, Gerti, Inge, Irmgard, Lotte, Marille und Sigi. Es war ein schwül-heißer Tag im Juli. Ziel: das Pürschlinghaus. Nach einer problemlosen Anreise per Bahn und einem ca. 20 minütigen Marsch wurde das unheilverkündende Schild entdeckt: Damentour auf das Pürschlinghaus „Kolbenbahn geschlossen“ . Oh Schreck lass nach! Was nun? Schnell entschlossen eilt die Gruppe zurück zum Bahnhof und erwischte gerade noch den Zug nach Unterammergau. Von dort gibt es einen Wirtschaftsweg zur Hütte. Inge bezirzte noch während der Bahnfahrt den Hüttenwirt per Handy, den Rucksacktransport zu übernehmen. Ein Marterl oberhalb der Schleifmühle war der Treffpunkt. Drei Ungeduldigen wurde die Warterei zu bunt und sie beschlossen, den Aufstieg samt Rucksack zu wagen. Irgendwann kam ihnen das Auto des Wirts entgegen und etwas später wurden sie überholt. Siehe da: Im Auto thronten nicht nur 5 Rucksäcke son- dern auch die dazugehörenden Trägerinnen. Nun heißt es ja, dass Fleiß belohnt wird. Jedoch erwischte die Hatscherinnen ein hefti- ger Regenguss begleitet von Windböen. Gut durchfeuchtet erreichten "die Drei" ihr Ziel, wo die "Fünf" die Brotzeit hinter sich und eine Fla- sche Rotwein vor sich hatten. Am späten Nachmittag klarte es auf. Für den Teufelstä ttkopf reichte die Zeit leider nicht mehr, aber die Ammergauer Berge präsentierten sich aufs prächtigste und die von der Sonne angestrahlte Kuppel der Klosterkirche Ettal grüßte herauf. Hoffnungsvoll wurden Plä ne für den nächsten Tag geschmiedet. Aber: War’s beim Aufstehen wenig- stens noch trocken, zogen schon bald noch dickere Wolken auf und all die schönen Plä ne wurden wegge- schwemmt. Der Abstieg fand bei Dauerregen statt. Nach Trockenlegung und Stärkung in der Schleifmühle beschloss die Mehrheit - das Wetter hatte sich ge- bessert - nach Oberam- mergau zu fahren: Zum Shoppen und Eisessen. Es wurden Anoraks ge- kauft und üppige Eisbecher verzehrt. Zu üppig, wie sich herausstellte, denn auf dem Weg zum Bahnhof musste als Ver- dauungshilfe noch eine Flasche Grappa erstan- den werden. Ein Prosit auf die Damentour Marille

60 plus Maisingerschlucht

Wir wollen mit diesem zusätzlichen Wandertag allen, ob 60+ oder 60-, die Gelegenheit bieten, für mehrere Stun- den die Beine zu strapazieren. Dabei soll es auch mal auf einen Berg oder auf eine Hütte gehen. Den Anfang machen wollte ich mehr mit einer Flachlandtour und zwar von Starnberg durch die Maisinger Schlucht über Pöcking nach Possenhofen und am See zurück nach Starnberg. Die Wettervorhersage für diesen Tag war, wie so oft in diesem Sommer, miserabel. Unwetterartige Gewitter waren angeblich zu erwarten, also keine guten Voraussetzungen. Meine größte Sorge war, dass das Gasthaus am See nicht offen hat, da Ausgedehnter Wandertag Maisinger Schlucht 60 die nur bei schönem Wetter öffnen. Alle anderen am Weg liegenden Wirt- schaften haben am Mittwoch Ruhetag. Und es war halt ein Mittwoch! Aber ein Wandertag ohne Wirtschaft ist halt kein richtiger! Wir fuhren zu neunt (auf dem Bild fehlt Erwin V. als Foto- graf) schon bei grau verhangenem Himmel mit der S-Bahn nach Starn- berg. Nach 20 Minuten zu Fuß durch die Stadt kamen wir dann in die schöne grüne Maisinger Schlucht, wo wir wunderbar am Fluss stromaufwärts wanderten. Mit Blick zum Himmel sa- hen wir im Grau immer mehr blaue Flecken und bis wir zum Maisinger See kamen schien die Sonne. Mir fiel ein Stein vom Herzen, denn somit hat- te auch die Wirtschaft geöffnet und es gab zum guten Herrnbräubier auch noch ein gutes Essen. Guter Dinge spazierten wir dann durch den Wald nach und durch Pöcking über Possenhofen zum See runter bis zum Schloss von Sissi. Dann ging es weiter am See entlang. Das Wetter wurde immer schöner und wärmer und so konnten wir schon eine hüllenlose Badenixe am Badesteg bewundern. Oder auch beneiden? Von uns konnte sich allerdings niemand zu einem Bad durchringen. So ging es weiter jetzt weg vom See, durch Wald und Niederpöcking nach Starnberg zurück. Da es aber noch richtig heiß wurde und keine Spur von einem Unwetter zu sehen war, ließen wir diese schöne Tour im Undosa mit einem Weißbier ausklingen bevor wir wieder die S-Bahn nach München bestiegen. Leider machte uns bei weiteren Touren immer wie- der das Wetter einen Strich durch das Vorhaben. So musste die September-Tour auf die Coburger Hütte we- gen Schneefalls bis 1500 m herab ganz ausfallen. Im Oktober gingen wir statt ins Wetterstein auf die Buchsteinhütte. Aber für unsere Abschlusstour im November hatten wir die Sonne auf un- serer Seite. Eigentlich wollten wir vom Schliersee zum Tegernsee gehen aber durch den Schneefall einige Tage vorher haben wir umdispo- niert und sind zu siebt den Höhenweg von Gmund nach Tegernsee gegangen. Es wurde eine wunderschöne Tour bei besten Voraussetzungen und so konnten wir den Abschluss (siehe Foto) erst bei Sonne im Garten und dann im Inneren des Klosterbrä ustüberls bei bester Laune ausklingen lassen. Mir der BOB ging es dann der Heimat entge- gen. Ich finde es sehr schade, dass auch hier nur ein paar "Stammgeher" dabei sind, wo ich doch weiß, dass es (auch bei 60+) noch einige gibt, die diese Touren ohne Probleme schaffen würde. Günter

60plus Isarwanderung

Wir waren wie üblich viel zu früh dran, bekamen eine S-Bahn früher und wollten uns schon auf eine Wartezeit in Pasing einstellen. Dort hatten wir uns mit den Öfner´s verabredet. Man kann dann mit einer Partnertageskarte zusammenfahren und so nur den halben Preis zahlen. Die Öfner´s sind aber genau so pünktlich wie wir und so klappte es wunderbar. Die Wartezeit war daher nur an das Alpine Museum, den Aus- gangspunkt der Wanderung, verscho- ben. 10 Uhr war vereinbart, für Novem- ber eine gerade noch tragbare Zeit. Die Isar lag ein bisschen im Dunst, das Wasser, das dort auf Grund der Repa- raturarbeiten am kleinen E-Werk auf- gestaut war, dümpelte so vor sich hin. Isarwanderung 17.11.2010 Trüb und voller Schlieren, eigentlich nicht so wie wir die Fluten sonst se- hen, wenn sie fröhlich durch ihr Fluss- bett fließen. Wir wollten aber die Isar entlang aufwärts, den Teil der Renatu- rierung durch die Stadt, gehen. 20 Personen waren wir, sicher es sind immer die Gleichen, aber das ist auch sehr schön. Man bekommt beim Ratschen seine Themen und wenn sich Andere nicht dafür interessieren, dann kann man nichts machen. Für uns ist es immer eine Möglichkeit aus dem Alltagstrott etwas auszuweichen. Winterfest eingepackt ging es los. Nur über die Brücke und wir wa- ren im neu gestalteten Bett der Isar. Am Anfang sind zwar noch Bauarbeiten im Gange, nach Kurzem ist diese Strecke aber abgelaufen und wir sehen, was sich alles getan hat. Die Isar ist wieder in ein einigermaßen natürliches Bett gelegt worden. Und wie das angenommen wird! Im Moment waren außer uns und einigen Joggern nur wenige Spaziergänger unterwegs. Ganz klar das Wetter war auch nicht gerade einladend, aber im Sommer und bei schönem Wetter ist der „Isarstrand“ bestens belegt. Man sieht es an den künstlerischen Gestaltungen, die mit Schwemmgut und allerlei Phantasie dargestellt werden. Hier sind Kronenkorken in einen alten Baumstamm gedrückt. Ein Gebilde aus vergessenen Badeutensilien. Ein Stein mit einem Löwenkopf bemalt. Ein Indianer Tipi und auch gleich die dazugehörenden Cowboys. Ich fühlte mich in meine Kinderzeit zurückversetzt. Hier in dieser Gegend war ich aufgewachsen und auch wir lagen ganze Nachmittage in provisori- schen Phantasiezelten, spielten Indianer und rauchten Judenstrick, bis uns die Zunge brannte Sicher solche tollen Graffitis gab es damals nicht. Ich muss aber schon sagen, sie sind wahre künstlerische Wunder, die dort an die tristen Brückenpfeiler gemalt wurden. So sieht heute die Fischtreppe aus. Natürliches Absperren im Flussbett. Nicht wie die Alte, eine betonierte Stufe, die ihr Wasser aus dem Werks- kanal bekam. Es ist wieder Natur pur angesagt. Es hat mich schon wirklich ergriffen, wie natürlich die Isar jetzt wieder ihren Weg fließt. An der Marienklause-Brücke trank ich dann aus einem Brunnen, wie in meiner Kinderzeit, herrliches klares Wasser. Hat allein aus der Erinnerung bestens geschmeckt. Kurz vor Hinter- brühl unserem Mittagsziel, kam dann noch einmal ein Zauberwald in Sicht. Nachdem die Bäume sich im Winter ihres Laubes entledigen müssen, haben sie sich aus Efeu Pelzmäntel gemacht. Geholfen haben Ihnen dabei die Wichtelmännchen, die aber des- halb dafür hinter Gitter eingesperrt sind. Nach einem guten Mittagsessen im „Gasthof Hinterbrühl“ war es nur ein kurzer Weg nach Thalkirchen bis zur U-Bahn. Ein gelungener Ausflug, mitten in der Stadt München so viel Natur zu finden. Ernst

Großes Seehorn 3122 m in der Silvretta

Keine Ausrede gilt. Um 5.40 Uhr holt mich Hanse ab und um 6 Uhr ist Treffen bei Stefan in Laim. Schnell die Ausrüstung umladen und ab nach Garmisch ins „Cafe Hobis“, wo wir Rudi und Manu treffen. Das Frühstück ist köstlich und die anschließende Weiterfahrt über Ischgl zum Silvretta-Stausee ist kurzweilig und Dank des großartigen Wetters interes- sant. Nach einem kurzen Fotostopp geht es weiter zum Vermunter–Stausee. Der Aufstieg zur höchstgelegenen Schutzhütte in der Silvretta, der Saarbrücker Hütte (2568m), ist in 2 Std. geschafft und wir freuen uns über einen sonnigen Sitzplatz auf der Terrasse. Wir beziehen unser Bettenlager, machen Brotzeit und folgen Stefan zu verschiedenen Kletterübungsfelsen am Fuße des Kleinlitzner, unweit der Hüt- Gr. Seehorn 3122 m in der Silvretta 21. / 22. 8. 2010 te gelegen. Er macht mich fit in Seilkunde, ich seile mich an und klettere eine steile Felsnadel hinauf. So richtig zügig komme ich nicht voran, aber Übung macht den Meister. Nach der Trainingseinheit freuen wir uns in der H ütte über einen starken Kaffee und leckeren Apfelstrudel. Die Hütte ist sehr gut besucht und wir haben das Glück einen wunderbaren Tisch in einer Nische zu bekommen. Die Portio- nen des Abendessens sind sehr reichlich und auch gehaltvoll. Als Hauptgericht gibt es Kasseler mit Sauer- kraut. Es folgt ein stimmungsvoller Hüttenabend, da eine Gruppe mit sangesfreudigen Bergsteigern ihre Lieder zum Besten geben. Am nächsten Morgen rumort es leider unangenehm in Manus Magen und sie beschließt mit Rudi, ins Tal abzu- steigen. Stefan, Hanse und ich gehen im Morgengrauen los und wir sind so ziemlich die einzige Gruppe. Serpen- tinenartig geht es ein Geröllfeld hoch auf die sogenannte Seelücke 2776 m, wo man an der Grenze zur Schweiz steht. Ausweis braucht man keinen zu zücken, denn das vorhandene Zollhäu- schen ist unbesetzt. Nicht weit davon entfernt beginnt der Gletscher. Das heißt, Steigeisen an die Füße und Eispickel in die Hand. Verzichten können wir nicht auf diese beiden Hilfsmittel, da der Schnee recht hart ist. Steil ansteigend geht es voran und ich war nicht gerade erfreut darüber, dass an einer derart ungünsti- gen Stelle plötzlich mein Steigeisen sich vom Schuh löste, weil die Rie- men sich gelockert hatten. Stefan bit- tet mich, doch endlich mal neuartige Steigeisen mit Bindung zu kaufen. Er meint, die „alten“ hätten ausgedient. Wenn ich das doch nicht wieder ver- gessen würde. Ich stehe am Steilhang, mein linkes Wadl zittert und ich gerate in leichte Panik. Dank Hanse, der mir wieder ins Steigeisen hilft, schaffe ich den Gletscher. Die folgenden Kletterpassagen im II. Schwiergkeitsgrad sind nicht so ganz leicht, weil mit Steinschlag zu rechnen ist. Stefan sichert uns hoch. Großes Tempo legen wir nicht an den Tag, das war aber auch gar nicht nötig, denn wir waren die einzige Gruppe auf dem Weg zum Gipfel. Stefan sichert uns hoch und ich führe die geforderten Befehle aus , wie z.B. „Exressi aushängen“ usw.. Menschenskinder ist das lange her, dass ich geklettert bin und ich sollte wohl öfter üben. Nachdem wir keine anderen Gruppen im Vorstieg hatten, sind wir uns manchmal nicht sicher, ob wir auch auf der richtigen Route sind. Allerdings finden wir immer wieder Sicherungshaken, so dass der Weg begehbar erscheint. Das Wetter ist traumhaft und die Fernsicht ebenso. Es ist ein wunderbarer Tag und alles ziemlich stressfrei. Es ist angenehm, wenn man den Anorak im Rucksack lassen kann. Kurz unter dem Gipfel hören wir Stimmen von anderen Bergsteigern, die vom Großlitzner herüber kommen. Man sagt, dass der Großlitzner und das Gr. Seehorn das schönste Gipfelpaar der Silvretta sind. Etwa 20 H öhenmeter unterhalb des eigentli- chen Gipfels erklä ren wir unseren Standplatz zu unserem Gipfel und verzichten einstimmig auf die letzten Meter, um uns das beschwerliche Su- chen nach den Sicherungshaken bis letztlich ganz nach oben zu ersparen. Die anschließende Brotzeit nehmen wir an einer recht luftigen Stelle ein und genießen unverstellt das wunderbare Pan- orama der Alpen. Nach kurzer Rast sei- len wir uns über meh- rere Seillä ngen ab. Der Abstieg ist steinschlaggefährdet und wir müssen vorsichtig agieren. An diesem Nachmittag ist der Gletscherbereich recht weich geworden (+Grade) und das Anlegen der Steigeisen erachten wir als nicht mehr notwendig. Allerdings ist es am Rand des Gletschers recht eisig und hohe Konzentration ist von Nöten, um nicht auszurutschen. Der Abstieg zur Hütte ist dann aber ab der Seelücke nur ein kurzer aber steiler Spaziergang. Die anschließende Brotzeit auf der sonnigen Terrasse der Hütte tut uns dann richtig gut. Leider können wir nicht lange sitzenbleiben, denn in Anbetracht der fortgeschrittenen Zeit müssen wir zügig ins Tal zum Vermunter Stausee, zumal die Heimfahrt mit mindestens drei Stunden auch zeitlich nicht zu unterschätzen ist. Vielen Dank Stefan, für die bestens geplante und durchgeführte Tour. Es war wunderbar, alles. Martina

Bergwanderung zum Daniel (2.340m)

Das Wetter war die ganze Woche mehr als durchwachsen. Trotzdem tra- fen wir uns Sonntagmorgen zu fünft bei Stefan und fuhren mit kleinem Zwischenstopp in Penzberg, wo Gerhard zustieg, nach Ehrwald, wo wir an der Eisenbahnbrücke die Autos park- ten. Durch den Bergwald führte uns ein Pfad mit gleichmäßiger Steigung zur Tuftlalm, wo wir bei Tee und Müsli- riegel, das Frühstück nachholten. Durch Wolkenlöcher hatten wir immer mal wieder Gelegenheit, unser Ziel bzw. die gegenüber liegende Zugspit- ze zu sehen. – Es riss allmählich auf! Den Bergwald hatten wir bald hinter uns gebracht und stiegen durch die Latschen und später ü ber schmale Bänder weiter zum Gipfel. Leider haben sich die Wolkenfetzen ausgerech- net an unserem Gipfel verabredet. Vom tollen Panorama, das uns Stefan versprochen hat, war jedenfalls nicht viel zu sehen. Die Gipfelbrotzeit hat uns aber auch so geschmeckt. Unser Abstieg führte über die Upsspitze. Zunächst ging es über Geröll noch recht flott nach unten, dann wur- de es aber ein bisschen matschig. Besonders über die schmierigen Latschenwurzeln wurde es richtig lustig. Aber was soll es, wir hatten bald wieder bessere Wege erreicht und schon bald kam die Tuftlalm wieder in Sicht. Das heißt bei mir hat es etwas länger gedauert, da am Wegrand wunderschöne Reherl standen, denen ich nicht widerstehen konnte. Bei Kaffee und Obstkuchen haben wir die herrli- che Tour ausklingen lassen, bevor wir uns an den Abstieg nach Ehrwald machten. Claudia

Radltour um den Starnbergersee

Da Stefan verhindert war, die von ihm ausgeschriebene Radltour durchzu- führen, bat er mich, es für ihn zu über- nehmen. Am 24. April trafen wir uns also bei herrlichstem Frühlingswetter gut gelaunt am Bahnhof Starnberg. Zügig strampelten wir vorbei am Sissi-Schloss Possenhofen über schmale Uferwege und Nebenstraßen nach Tutzing. Vor Bernried mussten wir noch eine Anhöhe bezwingen, so dass wir uns die Pause auf halber Strecke im „Lido“ in Seeshaupt redlich verdient haben. Da wir noch so früh dran waren, mussten wir beinahe aufsperren helfen. Mittlerweile haben mehrere Frei- zeitsportler das tolle Wetter bemerkt, so dass wir die Radwege mit vielen anderen teilen mussten. An der Votivkapelle in Berg machten wir noch eine kleine Pause bevor wir auf die Zielge- Radl’n um den Starnberger See rade zum Undosa-Bad in Starnberg einbogen. Zum Abschluss machten wir hier noch eine ausgiebige Eistour. Es war ein richtig schöner Tag, den wir heuer gerne bei einer Radltour um den Chiemsee fortsetzen möchten. Robert